die lösung aller probleme
Wie schon in die Ursache aller Probleme erklärt, liegt die Natur unseres Leides im Trennungsgedanken. Transformieren wir diesen Gedanken, sind alle Probleme gelöst.
Dies klingt natürlich fast zu schön, um wahr zu sein. Und dennoch ist es so. Das, was wir als vermeintliches Problem ansehen, existiert nur in unseren Gedanken. Es ist aber nicht wirklich und nicht real.
Wir müssen also lernen, die Sichtweise auf die Dinge zu ändern. Nicht mehr mit aus dem Blickwinkel eines wahnsinnigen Egos die Welt betrachten, sondern mit unserer natürlichen Sichtweise, einer allumfassenden Liebe.
Wir als Teil des Traumes und er Illusion müssen lernen, uns das, was wir sehen zu vergeben. Wir haben es geschaffen - und dennoch sind wir deswegen nicht schuldig. Ganz im Gegenteil: wir sind Unschuldig.
Nur die Liebe und die Vergebung kann uns helfen, die Mauern unseres selbst geschaffenen Gefängnisses zu durchbrechen, sie aufzulösen. Dies funktioniert nicht mit Gewalt, Wut oder Hass. Dinge dieser Art verstärken die Mauern nur und wir vergessen immer mehr unseren Ursprung.
Trotz Unschuld ist es also wenig sinnvoll, sich wie die Axt im Wald zu verhalten. Auch sollte man hier nicht vergessen, dass wir Waldarbeiter, Axt und Baum in einem sind. Wie schon Christus sagte:Â "...das, was Ihr dem geringsten unter meinen Brudern antut, das tut ihr auch mir an...".
So lange wir uns nicht tief in uns als unschuldig sehen, so lange sehen wir uns als schuldig. Daher erzeugen unsere Handlungen auch den vermeintlichen Schuldgedanken in uns, der sich dann als vermeintliches Karma äußert.
Ziel ist es also, sich wieder zu erinnern. Den Gedanken der Liebe in unserem Bewusstsein zu festigen und ihn zu leben. Nur durch die Praxis festigen wir ihn wirklich in uns, ebenso wie den Vergebungsgedanken.
Wir müssen lernen darum zu bitten, unsere Sicht der Dinge zu korrigieren. Wir können dies nicht aus uns selbst heraus - sonst wären wir ja nicht hier. Das Ego kann nicht durch das Ego geheilt werden, ebenso wenig, wie Feuer mit Feuer gelöscht werden kann.
Die Hilfe und Bitte um Transformation des Denkens ist also einer der wichtigsten Schlüssel hierzu. Wir werden hierdurch lernen, unsere Sicht auf die Dinge zu ändern und dass, was wir einst als Problem sahen nun mit völlig anderen Augen zu sehen.
In der Praxis mag es gewisse Probleme geben, die unseren denkenden Verstand fordern. So mag die Wurzel aus 12.123.943.197 für den Mathematiker bei einer Berechnung eine gewisse Notwendigkeit haben - Beispiele gibt es im täglichen Leben viele. Doch auch hier gilt, der Tätigkeit keine Bedeutung bei zu messen. Es ist nicht wirklich wichtig. Klar sollte bei der Berechnung der Statik eines Hauses nicht gepfuscht werden - es soll ja nicht einstürzen. Man sollte sich aber stehts vergegenwärtigen, dass es letztlich nur ein Traum ist, an den man nicht anhaften sollte. Die Berechnung ist Mittel zum Zweck und Teil des Traumes - nicht mehr, nicht weniger. Da man aus Liebe handelt, wird die Berechnung genau sein.
Und nicht nur im Zweifelsfall ist es immer richtig, um Hilfe zu bitten.
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